Durch Auryn’s Augen - Par les yeux d’Auryn

Une pierre

15. März 2009

Un jour, quelqu’un m’a dit que la vérité est partout, il suffisait de regarder et de la voir. Au début, je ne comprenais pas ce que cette phrase voulait réellement dire, car comment voir la vérité si on ne la connaît pas et qu’on ne sait pas quoi chercher? 

  

Des années plus tard, une bonne amie a moi m’a énuméré des films et séries qu’elle a vu et où on pouvait toujours retrouver des phrases d’une sagesse presque extrême. Ces phrases étaient toujours là, mais aurait on eu la possibilité de les comprendre avant? Dans mes réflexions à ce sujet une autre phrase me venait à l’esprit, celle dont on dit que Jésus l’a prononcé: Retournez une pierre et vous me trouverez en-dessous. Et ma réplique à cette phrase est: mais encore faut-il la retourner. 

  

Personnellement, j’ai souvent l’impression que la vérité est comme une telle pierre, partiellement enfouie dans le sol qui est notre chemin. Les uns ne les remarquent pas du tout, les autres la détournent – volontairement ou involontairement – et d’autres encore regardent la partie visible et croient alors détenir tout la vérité. Et puis il y a encore d’autres… 

  

Ceux-ci la déterrent, la regardent, l’emmènent peut-être à la maison pour la montrer à des amis… qui seront ou bien intéressés… ou leur diront que ce n’est qu’une pierre banale. Et il y en a qui la remettent sur le chemin, bien visible cette fois-ci, pour que le prochain puisse la trouver. 

  

Et voilà un prochain qui approche. Que fera-t-il? La ramassera-t-il la pierre, ou est-ce qu’il l’enfouira pour que personne ne la remarque… peut-être juste en laissant une partie visible… la partie de la vérité qu’il saura gérer, qu’il peut accepter? Mais il se peut aussi qu’il trébuche sur la pierre, qu’il tombera sur son chemin, juste à cause d’une pierre s’appelant Vérité. Il se relèvera, étant fâché peut-être parce que quelqu’un a laissé cette pierre au beau milieu de SON chemin, ou peut-être qu’il prendra le temps de la contempler, de se questionner pourquoi il ne l’a pas vu, et en décidant s’il devrait l’emmener avec lui pour la montrer à ses amis ou s’il la laisse là pour que quelqu’un d’autre puisse la trouver.

Ein Stein

15. März 2009

Eines Tages erklärte mir jemand, dass die Wahrheit überall sei, man müsse nur hinschauen und sie sehen. Anfangs verstand ich diesen Satz nicht in seinem ganzen Ausmaß, denn wie sollte man die Wahrheit sehen wenn man sie nicht kennt und somit nicht weiss wonach man suchen soll?
 
Jahre später nun, zählte mir eine gute Freunden Filme und Serien auf, die sie gesehen hatte und in welchen  Sätze von einer extremen Weisheit zu finden sind. Diese Sätze waren immer da, doch hätte man sie auch schon vorher verstanden? Während meiner Überlegungen zu diesem Thema kam mir ein weiterer Satz in den Sinn, einen Satz von dem behauptet wird, daß Jesus ihn gesagt haben soll: Dreh einen Stein um, und du wirst mich finden. Und meine Antwort auf diesen Satz ist: Dann müsste man den Stein erst einmal umdrehen.
 
Ich habe oft das Gefühl, dass die Wahrheit wie ein solcher Stein ist, teilweise vergraben im Boden der unser Weg ist. Die einen sehen ihn gar nicht, andere umgehen ihn – bewußt oder unbewuß – une andere wiederum betrachten den sichtbaren Teil und glauben nun, die ganze Wahrheit zu kennen. Und dann gibt es noch andere…
Diese graben den Stein aus, betrachten ihn, und nehmen in mit nach Hause, um ihn dort ihren Freunden zu zeigen, welche entweder interessiert sind… oder ihnen erklären, dass es doch bloss ein dummer Stein ist. Und es gibt solche, die ihn wieder auf den Weg legen, gut sichtbar, so dass ein nächster ihn finden kann.
 
Und schon kommt jemand. Was wird er tun? Wird er den Stein aufheben, oder wird er ihn wieder begraben, dass dass niemand ihn finden kann… vielleicht indem er doch einen kleinen Teil des Steines aus dem Boden ragen lässt… den Teil der Wahrheit mit der er klarkommt, die er akzeptieren kann? Doch es kann auch sein, dass er über den Stein stolpert und dass er auf seinem Weg fällt, bloss wegen dieses Steins der sich Wahrheit nennt. Er wird aufstehen, vielleicht wütend sein, dass da jemand einen Stein auf SEINEM Weg liegenließ, oder aber er wird sich die Zeit nehmen, den Stein genauer zu betrachten, sich zu fragen, warum er ihn nicht gesehen hat, und sich entscheiden ihn mitzunehmen um ihn seinen Freunden zu zeigen oder ihn hierzulassen, dass jemand anderer ihn finden kann.
 
 

Der Spiegel

13. März 2009

Wir betrachten uns im Spiegel, und siehe da, in seinem Widerschein finden wir eine Falte, ein graues Haar. Und wir sagen uns, dass es am Alter liegt, an den äusseren Begebenheiten, an den anderen die uns Sorgen machen… die Kinder vielleicht… oder die Eltern, der Partner, der Chef oder aber diese Person im Bus, die ihren Platz nie an die alte Dame abgibt… 

 

Und dann drehen wir uns um, vergessen langsam aber sicher was wir gesehen haben, vergessen, dass wir nicht die anderen betrachtet haben sondern uns selbst, dass wir nicht die Fehler der anderen gesehen haben, sondern unsere eigenen Unzulänglichkeiten… 

 

Doch was ist mit dem inneren Spiegel, jener in welchem wir nur uns selbst sehen mit unseren Fehlern und Schwächen. Dieser zeigt uns nicht von aussen, sondern zeigt uns unser Inneres, unsere Gedanken, unsere Freude und unsere Wut. Nun ja, wir versuchen, ihn zu verstecken, ihn zu ignorieren, ihn zu vergraben, weil wir nicht mögen, was er uns zeigt. Es gibt sogar einige, die versuchen ihn zu vergessen oder die uns erklären, es gäbe ihn gar nicht. Niemals würden sie es wagen, ihn zu betrachten, da sie dann die Falten und grauen Haare ihrer Seele entdecken würden, für niemand anderes als sie selbst verantwortlich sind. 

 

Nur nicht hinterfragen, nur nicht nachdenken! 

 

Doch irgendwo, in unserem Inneren, scheint es als ob die Person, die wir in diesem Spiegel sehen könnten… hätten wir den Mut hineinzublicken… gegen das Innere des Spiegels schlagen würde, sie fragt dem Spiegel zu entsteigen. Und schon versuchen wir uns dieser Reflexion - ebenso sehr des Widerscheins wie des Gedankens - zu entledigen… indem wir sie auf Menschen werfen, denen wir regelmässig begegnen, oder auch solche die nur vorbeigehen… wie die Person im Bus, die ihren Platz nicht an die alte Dame abgibt… 

 

Und so finden wir uns in den anderen wieder, die wir hassen oder fürchten so wie wir unsere eigenen Schwächen hassen oder fürchten. Und so trauen wir uns, uns wiederum im äusseren Spiegel zu anzuschauen, um andere für unsere äusseren Fehler verantwortlich zu machen… nur weil wir den Mut nicht besitzen, unsere eigenen inneren Schwächen zu betrachten. 

 

Le miroir

13. März 2009

 

 

Nous nous contemplons dans un miroir, et là, dans son reflet, nous trouvons une ride, un cheveux gris. Et nous nous disons que c’est l’âge, ou les circonstances extérieures, les autres qui nous font des soucis… les enfants peut-être… ou les parents, le partenaire, le chef ou cette personne dans le bus qui ne cède jamais sa place à la vielle dame… 

 

 

Et puis, nous tournons le dos à ce miroir, en oubliant peu à peu ce que nous avons vu, en oubliant que nous ne regardions pas les autres, mais nous-mêmes, que nous ne voyons pas les erreurs des autres, mais nos propres failles… 

 

Mais qu’en est-il de notre miroir intérieur, celui dans lequel nous ne voyons que nous mêmes, que nos failles et nos propres erreurs. Celui-ci ne nous montre pas notre extérieur, mais notre intérieur, nos pensées, notre joie et notre colère. Et bien, nous essayons de le cacher, l’ignorer, l’enfouir, car nous n’aimons pas ce qu’il nous montre. Il y en a même qui essaient de l’oublier ou qui disent qu’il n’existe pas. Jamais ils n’oseraient le contempler pour y retrouver les rides et les cheveux blancs de leur âme, car il n’y a personne d’autre que soi même qui en est responsable. 

 

Ne nous questionnons pas, ne réfléchissons pas! 

 

Mais quelque part, dans notre intérieur, il semble que cette personne que nous pourrions voir dans le miroir… si nous osions à y jeter un coup d’oeil… frappe contre l’intérieur du miroir, elle demande à en sortir. Et là, on essaie de ce débarrasser de cette réflexion - aussi bien la pensée que le reflet - hors de nous même… sur les personnes que nous rencontrons régulièrement ou ceux qui ne font que passer… comme la personne dans le bus qui ne cède jamais sa place à la vieille dame… 

 

Et c’est ainsi que nous nous retrouverons dans les autres, les haïssant ou les craignant comme nous haïssons et craignons nos propres failles. Et c’est ainsi que nous osons à nouveau nous regarder que dans le miroir extérieur pour rendre responsable les autres de nos failles extérieures… juste parce que nous n’osons pas contempler nos failles intérieures. 

Der Weg des Erwachens

3. März 2009

Auf vielen Foren und Internetseiten, wie auch in spirituellen Diskussionen gibt es ein Thema, welches immer ausgepräger hervorsticht: Der Weg des Erwachens. Leute fragen wie man erwacht, sie sprechen über Theorien, welche die Etappen und Aspekte erklären, die uns scheinbar auf diesem Weg passieren. Aber kann eine solche Theorie wirklich funktionieren… oder wahr sein? 

 

Tao versucht, jeden möglichen Weg zu “leben”, zu “experimentieren”, man könnte also sagen, dass jeder Mensch, ob er nun diese Theorien akzeptiert oder nicht, auf dem Weg des Erwachens IST. Genauer gesagt: jeder von uns ist Tao, also ist jeder perfekt und erwacht, es gibt keinen Unterschied, keine Etappen, kein “näher am Erwachtsein”. 

 

Keine dieser Theorien kann funktionieren, da jeder Weg verschieden sein wird. Sich Etappen setzen um zu erwachen… oder schlimmer noch… sich das Erwachen vorzustellen, es zu definieren, sind nur Aktionen unseres Egos, welcher sowieso nicht erwachen kann! Jede Erklärung betreffend den Weg des Erwachens, den ihr finden werdet ist nichts anderes als die individuelle Erzählung desjenigen Tao-Aspektes der sich in der Person manifestiert, welche diese Geschichte erzählt. 

 

Wenn ich Sätze lese wie “Ich heisse So-und-so und bin auf dem Weg des Erwachens”, bleibt mir nichts anderes übrig als den Kopf zu schütteln. Derjenige, dessen “bewusstes” Ziel das Erwachen ist, wird dies nur dann erreichen, wenn er die Idee loslässt. Ich möchte dazu das Bildnis aus der “Unendlichen Geschichte” von Michael Ende benutzen, in welcher sowohl Atréju wie Bastian versuchen, die Spitze des Elfenbeinturmes zu erreichen. Atréju hat keinen Wunsch, sein Wille hat keine Bedeutung mehr und er erreicht die Spitze… “einfach so”. Michael Ende erklärt, dass einem dieses letzte Stück gegeben werden muss. Bastian versucht allerdings mit allen Mitteln, die Spitze des Turms zu erklimmen und scheitert! Dieser Wille ist nichts anderes als unser Ego, welcher scheitern muss, da das einzige, worüber man im Klaren sein kann in Hinsicht des Erwachens ist, dass man sich der Wichtigkeit des Egos bewusst wird… welche gleich Null ist! 

 

Niemand ist auf dem Weg des Erwachens, weil jeder erwacht ist. Man könnte demnach sagen, dass jeder auf dem Weg der Bewusstwerdung ist, erwacht zu sein. Und jeder Weg ist einzigartig. Was für den einen funktioniert wird nicht mehr gültig für den nächsten sein. 

 

Hört also auf, euch auf dieses Ziel zu konzentrieren, euch dieses Ziel vorzustellen und alles zu tun, um schneller zu erwachen, denn all dies sind nur Spiele eures Egos um euch so weit wie möglich vom Erwachtsein fernzuhalten. Dies ist logisch, denn das Ego möchte bleiben, möchte weiterhin existieren und wird alles machen, damit ihr an der Illusion der Existenz festzuhalten. Hört auf, ganz einfach, hört auf, euch im Kreis zu drehen, hört mit euren Gedanken auf, welche euch bloss einen weiteren Traum erschaffen, eine weitere Illusion aus welcher ihr euch nicht befreien könnt solange Ihr ihr Beachtung schenkt, solange Ihr eurem Ego Beachtung schenkt! 

 

Ihr seid nicht euer Ego, das Ego ist nur das Kostüm welches ihr tragt um eure Rolle in diesem Theater zu spielen, welches wir als Leben definieren. Identifiziert euch nicht mit ihm und sucht euer Ziel nicht durch dieses Kostüm. Und indem ich die Worte Ygramul’s in der Unendlichen Geschichte zum Thema “Erwachen” umzuändern: Wir sollen unsere Suche nicht nach uns messen, sondern nach dem Tao! 

 

 

Le chemin vers l’éveil

3. März 2009

Le chemin vers l’éveil 

 

Sur beaucoup de forums et de sites, ainsi que dans des discussions spirituelles un sujet commence à ressortir de plus en plus: Le chemin vers l’éveil. Les gens demandent comment on fait pour s’éveiller, discutent de théories qui expliquent des étapes ou des aspects qui semblent nous arriver pendant notre chemin vers l’éveil. Mais est-ce qu’une telle théorie peut réellement être valable… ou… vraie? 

 

Le Tao essaie de “vivre”, “d’expérimenter” chaque chemin possible, donc on pourrait dire que chaque être humain, adhérant à ces théories ou non, EST sur le chemin d’éveil. Plus exactement: chacun de nous est Tao, donc chacun est parfait et éveillé, il n’y a pas de différences, pas d’étapes, pas de “plus proche de l’éveil”! 

 

Toutes ces théories ne peuvent pas fonctionner car chaque chemin sera différent. Se fixer des étapes pour arriver à l’éveil… et pire encore… s’imaginer ce qu’est l’éveil, le définir, n’est que l’acte de notre ego, qui lui, ne pourra s’éveiller! Chaque explication sur le chemin de l’éveil que vous trouverez n’est qu’une histoire individuelle de cet aspect du Tao qui s’est manifesté dans la personne qui explique son chemin. 

 

Quand je lis des phrases comme “je suis Untel et je suis sur le chemin de l’éveil”, il ne me reste que de secouer la tête. Quelqu’un dont le but “conscient” est de s’éveiller n’y arrivera que s’il lâche prise de cette idée. J’aimerai prendre comme image l’Histoire sans Fin de Michael Ende, dans laquelle aussi bien Atréju que Bastien essaient d’arriver à la pointe de la tour d’ivoire. Atréju n’a aucune demande, sa volonté ne compte plus et il arrive à la pointe de la tour… juste “comme ça”. Michael Ende explique que le dernier pas doit nous être donné. Bastien par contre, veut par tous les moyens arriver à la pointe de la tour et n’y arrivera pas! Cette volonté, c’est notre ego qui ne peut y arriver, car la seule chose dont on peut être sûr par rapport à l’éveil, c’est qu’on devient conscient de l’importance de l’ego … qui est égal à zéro! 

 

Nul n’est sur le chemin de l’éveil, car chacun est éveillé. On pourrait donc dire que chacun est sur le chemin de la prise de conscience d’être éveillé. Et chaque chemin est unique. Ce qui marche pour l’un ne sera plus valable pour le prochain. 

 

Arrêtez donc de vous concentrer sur ce but, de vous l’imaginer et d’essayer de faire de sorte à vous éveiller le plus vite, car ceci ne sont que des jeux de votre ego pour vous garder le loin possible de cet éveil. C’est logique car l’ego veut rester là, veut exister et fait tout pour que vous vous accrochiez à cette illusion d’existence. Arrêtez vous, tout court, arrêtez de tourner en rond, arrêtez vos pensées qui vous feront que créer un autre rêve, une autre illusion dont ne vous sortirez pas tant que vous en donnez de l’importance, tant que vous donnez de l’importance à votre ego! 

 

L’ego ce n’est pas vous, ce n’est qu’un costume que vous mettez pour pouvoir jouer votre rôle dans ce théâtre que nous définissions comme étant une vie. Ne vous identifiez pas à lui et ne cherchez pas votre but par ce costume. En changeant les mots d’Ygramul dans l’Histoire sans fin par rapport à l’éveil: Ce n’est pas par rapport à soi-même qu’on doit mesurer notre quête, mais par rapport au Tao! 

Die “Auserwählten”

12. Dezember 2008

Auf einem Forum, welches ich regelmässig besuche, fragte jemand betreffend der Essener: Bin ich einer? 

 

Ich lese viele Fragen betreffend solcher Wesen: 

- Bin ich ein Indigo? 

- Bin ich ein inkarnierter Engel? 

- Bin ich ein Walk-In? 

- Bin ich ein Drache in einem menschlichen Körper? 

und so weiter… 

Ich möchte all diesen Menschen eine Frage stellen, all diesen Menschen, die es scheinbar unbedingt als notwendig ansehen zu wissen, ob sie jemand besonderes sind, etwas “Besseres” als die anderen, ob sie AUSERWÄHLT sind! 

Ich möchte sie fragen: Ist es wichtig? 

 

Für mich stellen sich solche Fragen nicht! Jeder von uns ist eine einzigartige und wunderbare Facette des Tao! Warum also versuchen, sich über andere zu erheben, andere die nicht als solche speziellen Wesen angesehen werden, bloss weil sie den Kriterien nicht entsprechen, welche durch die Wertideen von anderen - ganz normalen - Menschen wie wir. 

 

Jeder ist Tao, jeder ist eine Facette und der Weg jeder einelnen Person ist für immer einzigartig. 

Reicht euch das nicht? Fühlt ihr euch so klein, dass ihr solche Titel benötigt? 

 

Und ich? 

 

*Lächeln* 

 

- Ich bin Essener 

- Ich bin ein Indigo 

- Ich bin ein inkarnierter Engel 

- Ich bin ein Walk-In 

- Ich bin ein Drache in einem menschlichen Körper 

- Ich bin All-Es, das Tao 

- und ich bin Du, der du diese Zeilen liest… 

 

Les “élus”

12. Dezember 2008

Les “élus” 

 

Sur un forum, lequel je visite assez régulièrement, un participant a posé une question concernant les êtres esséniens: En suis-je un? 

 

Je lis de telles questions sur beaucoup d’êtres: 

- Suis-je un Indigo? 

- Suis-je un Ange incarné? 

- Suis-je un Walk-In? 

- Suis-je un dragon dans un corps d’humain? 

et ainsi de suite… 

 

J’aimerais poser une question à tous ces êtres humains qui ont tellement de savoir, s’ils sont quelqu’un de spécial, de “mieux” que les autres, s’ils sont ELUS! 

J’aimerais leur demander: Est-ce important? 

 

Pour moi de telles questions ne se posent pas! Chacun de nous est une facette unique et merveilleuse du Tao! Pourquoi donc essayer de “s’élever” au-dessus des autres, qui ne sont pas vus comme de tels êtres spéciaux, choisi par des critères qui ont été créés par les idées de valeurs d’êtres humains tels que nous le sommes tous. 

 

Chacun est Tao, chacun est une facette, et le chemin de chaque personne sera unique à jamais. Cela ne vous suffit-il pas? Vous sentez-vous tellement petit qu’il vous faut des titres? 

 

Et moi? 

 

*sourire* 

 

- Je suis un être essénien 

- Je suis indigo 

- Je suis un ange incarné 

- Je suis un Walk-In 

- Je suis un dragon dans un corps d’humain 

- Je suis Tout, le Tao 

- Et je suis toi, qui lis ces lignes… 

Amour sans jugement

10. Dezember 2008

Le sujet de l’amour sera sûrement encore traité plus d’une fois ici, mais voici une leçon qui m’a donné un petit garçon, une leçon que je porte dans mon coeur encore aujourd’hui. 

Le frère d’une connaissance est autiste et était - à l’instant de la leçon - encore très jeune. Son sourire presque mystérieux m’a toujours fasciné, sans que j’aurais pu l’expliquer. 

Je l’ai rencontré un jour, quand il attendait ses parents devant la porte de la maison, tandis qu’eux étaient en train de parler aux voisins. Dès qu’il me voyait, il venait vers moi, tout en souriant. Alors je voyais le regard des parents… 

Leurs regards en disaient long: à cause de sa “maladie” le garçon n’avait aucune chance dans notre société d’avoir une vie “normale”, et donc ils le regardèrent avec de la compassion et sympathie, mais aussi avec un certain désespoir. 

Le garçon se retourna, comme s’il avait senti les regards… et répondit: plein d’amour, tout court! 

Il ne jugeait ni sa situation, ni celle de ses parents. Il les aimait tout simplement et son regard n’en laissa aucun doute. 

Je me suis souvent posé la question, si le sage dans cette histoire n’était en réalité celui que nous êtres humains jugeaient comme étant “malade” ou “arriéré”. Sa maladie apparente lui donnait la possibilité d’aimer sans le moindre jugement. Son âme a-t-elle choisi cette expérience et donc accepté ce corps? 

Cette question me fait m’arrêter dans mes pensées encore aujourd’hui… 

  

Urteilslose Liebe

10. Dezember 2008

Das Thema “Liebe” wird wahrscheinlich des öfteren hier erklärt werden, hier allerdings eine Lehre, die mir ein kleiner Junge zu diesem Thema mit auf den Weg gab, eine Lehre die ich auch heute noch in meinem Herzen trage. 

 

Der Bruder eines Bekannten ist Authist und war damals noch recht jung in Jahren. Sein fast mysteriöses Lächeln hat mich immer irgendwie fasziniert, ohne dass ich hätte erklären können, warum. 

 

Eines Tages begegnete ich ihm, wie er vor der Haustür auf seine Eltern wartete, die mit den Nachbarn sprachen. Er kam auf mich zu und lächelte mich an. Dann traf mein Blick den der Eltern… 

 

Ihre Blicke sprachen Bände: der Junge hatte durch seine “Krankheit” in unserer Gesellschaft keine Chance, ein “normales” Leben zu führen, und so sahen sie ihn mit Mitleid und Anteilnahme an und auch mit einer gewissen Verzeiflung. 

 

Der Junge drehte sich um, als hätte er die Blicke gespürt… und erwiderte sie: Voller Liebe, einfach so! 

Er beurteilte seine Situation nicht, er beurteile auch nicht die der Eltern. Er liebte sie einfach und sein Blick liess keinen Zweifel darüber offen. 

 

Ich selbst habe mich oft gefragt, ob der Weise bei diesem Erlebnis nicht in Wirklichkeit der war, den wir Menschen als “krank” oder “zurückgeblieben” urteilen. Seine scheinbare Krankheit gab ihm die Möglichkeit ohne das geringsten Urteil zu lieben. Hat seine Seele sich diese Erfahrung ausgesucht, und deswegen diesen Körper akzeptiert? 

 

Diese Frage lässt mich heute noch innehalten… 



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